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Kitzbühel’s radiance

Kitzbühel

Kitzbühel’s radiance

Interview with Brigitte Schlögl, Kitzbühel’s tourism director

Der Mythos von Kitzbühel ist ungeschlagen. Der einzigartige Charme, die sportliche Energie und zahlreiche Topadressen machen die Gamsstadt zum prominenten Hot Spot in den Alpen. Der spannende Mix aus Tradition und Lifestyle lockt jährlich tausende Menschen in die facettenreiche Region. Brigitte Schlögel ist seit September 2016 Direktorin des Tourismusverbandes und entwickelt innovative Konzepte für den Ort am Fuße der Streif. Im Gespräch verrät sie La Loupe, welches Image sie zukünftig nach außen vertreten möchte und warum es ihr so leicht fällt, sich in Kitzbühel heimisch zu fühlen.

On September 1, 2016, Dr Brigitte Schlögl took over the management of Kitzbühel’s tourism association. Originally from Klagenfurt her last job was the management of Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH in St. Pölten (2010-2016), before that she was able to prove her entrepreneurial skills as manager of Weinerlebniswelt (Wine World) Loisium (2002-2007) and doing public relations for the Seilbahnen Österreichs (Austrian cable cars) Marketing Forum (1993-2002). Brigitte Schlögel has already been honoured with the national tourism award twice. In the future she looks forward to promoting the development of Kitzbühel as a year-round destination.

L.L. / Am 1. September 2016 übernahmen Sie die Geschäftsführung des Tourismusverbands Kitzbühel. Was schätzen Sie an Ihrer neuen Heimat am meisten?

B.S. / Es ist diese ganz besondere Strahlkraft von Kitzbühel, die ich ja bis dato auch nur als Besucherin oder als Touristikerin gekannt habe. Dazu kommt die optimale Lage der Stadt, die es möglich macht, sie von überall leicht zu erreichen. Es ist landschaftlich ein Traum mit wirklich vielen, vielen Möglichkeiten, seine Freizeit sportlich zu verbringen.

L.L. / Sie arbeiten dort, wo andere Urlaub machen. Worin liegt Ihrer Meinung nach die Anziehungskraft dieser Stadt?

B.S. / Es ist der Nimbus dieser Stadt, die Bekanntheit und auch die Internationalität. Ja, Kitzbühel ist legendär, aber dennoch nicht in der Vergangenheit stehen geblieben.

“It’s that special radiance Kitzbühel has and that I’ve only experienced as a visitor up until now.”
„Es ist diese ganz besondere Strahlkraft von Kitzbühel, die ich bis dato nur als Besucherin gekannt habe.“

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L.L. / Dicke Pelzmäntel, prickelnder Champagner und Bussi-Bussi-Gesellschaft – Kitzbühel muss oft mit Klischees kämpfen. Welches Bild hatten Sie vor Dienstantritt von der Gamsstadt?

B.S. / Ich habe Kitzbühel weniger mit den dicken Pelzmänteln in Verbindung gebracht, sondern natürlich mit dem Wintersport und dem Hahnenkamm-Rennen. Zudem als Anziehungsort für viele einflussreiche Menschen.

L.L. / Hat sich dieses Bild mittlerweile verändert?

B.S. / Der Sport ist geblieben, auch der Anziehungsort für erfolgreiche Menschen und Unternehmer. Aber dazugekommen ist, dass die Kitzbüheler stolz auf ihre Stadt sind. Dieses Selbstbewusstsein hat schon etwas auf mich abgefärbt, obwohl ich keine Einheimische bin, sondern erst seit kurzem hier wohne. Ja, ich bin stolz, für diese Stadt zu arbeiten.

“Kitzbühel is legendary but has not gotten stuck in the past.”

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“I am proud to be working for this city.”
„Kitzbühel ist legendär, aber dennoch nicht in der Vergangenheit stehen geblieben.“

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L.L. / Kitzbühel zieht zahlreiche nationale und internationale Gäste an. Welches Image der Alpenstadt möchten Sie nach außen vertreten?

B.S. / Kitzbühel ist eine traditionelle Stadt mit großem Charme, eine sportliche Stadt, die international Maßstäbe setzt.

L.L. / Im Tourismusjahr 2015 konnten mehr als 800.000 Nächtigungen verzeichnet werden. Wie haben es die Kitzbüheler trotzdem geschafft, den Charme einer alpinen Kleinstadt zu bewahren?

B.S. / Darauf kann ich noch keine aussagekräftige Antwort geben, denn das „Rezept“ der Kitzbüheler dafür kenne ich noch nicht. Derzeit versuche ich, einfach alles kennenzulernen und in Gesprächen mit den Einheimischen auch zu erfahren und zu erspüren, was diese Stadt so besonders macht.

“We are certainly going to move topics like hiking, biking and the forest to the focus of attention.”
„Ich bin stolz, für diese Stadt zu arbeiten.“
“I am looking forward to seeing the world’s most spectacular ski race live.”

L.L. / 365-Tage-Tourismus steht in der Branche immer stärker im Fokus. Warum wird es immer wichtiger, die Gäste das ganze Jahr in Wintersportdestinationen wie Kitzbühel zu locken?

B.S. / Neben dem Umstand, dass diese Region das ganze Jahr über attraktiv ist, ist es auch der wirtschaftliche Aspekt. Die Tourismusbetriebe können und dürfen nicht aufhören, sich ständig zu erneuern. Dazu bedarf es Investitionen, die auch verdient werden müssen. Es ist einfach notwendig, die vorhandene Infrastruktur verstärkt auszulasten. Und es darf nicht vergessen werden: Kitzbühel hat bei der Aufteilung der Nächtigungen zwar noch einen Überhang im Winter, aber der Sommer holt stark auf. Wir waren und sind immer schon eine klare Zwei-Saisonen-Destination.

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“Strengthening the brand’s radiance will be my most important task.”
„Wir werden sicher Themen wie das Wandern, das Biken oder auch den Wald in den Fokus rücken.“

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L.L. / Wie kann Kitzbühel zukünftig auch im Sommer noch attraktiver werden? Welche Maßnahmen sind geplant?

B.S. / Kitzbühel ist im Sommer schon attraktiv, denn die große Anzahl an Gästen kommt zwischen Mai und Oktober schließlich wegen des vorhandenen Angebots. Aber selbstverständlich darf man nie aufhören, noch besser zu werden. Im Rahmen der Umsetzung der Strategie „Kitzbühel 365.“ werden wir gemeinsam mit den Betrieben Angebotspakete entwickeln, die dem Trend entsprechen. Wir werden Themen wie das Wandern, das Biken oder auch den Wald in den Fokus rücken.

L.L. / Am 21. Januar 2017 stürzen sich erneut die besten Skifahrer beim Hahnenkamm-Rennen die Streif hinunter. Wie erleben Sie dieses Top-Event und ist es nicht eine organisatorische Meisterleistung, diesen Tag zu planen?

B.S. / Dazu habe ich keinerlei persönliche Erfahrungen, auf die ich zurückgreifen kann. Ich weiß nur eines: Ich freue mich, das spektakulärste Rennen der Welt live zu erleben. Ich bin aber auch gespannt, die gesamte Organisation, die dahinter steckt und vom Skiclub Kitzbühel perfekt umgesetzt wird, kennen zu lernen.

„Ich freue mich, das spektakulärste Rennen der Welt live zu erleben.“

L.L. / Sie kommen aus Klagenfurt und leiteten zuletzt die Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH mit Sitz in St. Pölten. Fühlen Sie sich in Kitzbühel schon zuhause?

B.S. / Es sind die Berge, die Landschaft und auch die Menschen, die es mir sehr leicht machen, mich in Kitzbühel schon zuhause zu fühlen.

L.L. / Der mondäne Alpenort hat sehr viele unterschiedliche Facetten. Wie verbringen Sie einen freien Tag hier am liebsten?

B.S. / Die freien Tage sind bisher noch nicht so oft vorgekommen. Aber wenn ich in Kitzbühel war, habe ich versucht, die Stadt zu Fuß zu entdecken. Zudem freue ich mich riesig auf die Skisaison, die bei mir schon am 23. Oktober auf der Resterhöhe begonnen hat.

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„Die Strahlkraft dieser Marke zu stärken ist sicher eine wichtige Aufgabe.“

L.L. / Kitzbühel ist eine der legendärsten Marken im Alpenraum. Welche Visionen und Ziele möchten Sie in der Gamsstadt umsetzen?

B.S. / Die Strahlkraft dieser Marke zu stärken ist sicher eine wichtige Aufgabe. Legendär ist auch das Angebot, welches wir unseren Gästen bieten. Um hier auch in Zukunft vorne zu sein, wird die Erarbeitung der Inhalte für die Strategie Kitzbühel 365. sicher eine meiner wichtigsten Aufgaben der nächsten Jahre. Diese wollen wir gemeinsam mit den Touristikern der Destination umsetzen.

Wordrap

Kitzbühel in drei Worten: Ausstrahlung, Internationalität, Ganzjährigkeit.

Kitzbühel im Sommer... wunderbare Natur.

Und im Winter… Sport at its best.

Mein Lieblingsplatz der Gamsstadt: Da ich noch nicht so viel von der Stadt kenne, bin ich noch auf der Suche.

Als Kärntnerin in Kitzbühel... ist es schön zu sehen, dass man willkommen ist.

Skifahren oder Wandern? Beides – ohne Einschränkungen.

Ein guter Gastgeber... liebt die Menschen und hat Spaß daran, dafür zu sorgen, dass sie sich wohlfühlen.

Dr. Brigitte Schlögl übernahm am 1. September 2016 die Geschäftsführung des Tourismusverbandes Kitzbühel. Die gebürtige Klagenfurterin leitete zuletzt die Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH mit Sitz in St. Pölten (2010-2016) und konnte ihr unternehmerisches Denken bereits als Geschäftsführerin in der Weinerlebniswelt Loisium (2002-2007) und in der Öffentlichkeitsarbeit des Seilbahnen Österreichs Marketing Forums (1993-2002) einbringen. Bereits zweimal durfte sich Brigitte Schlögl über den Staatspreis für Tourismus freuen. Zukünftig möchte die Tourismusdirektorin die Ganzjahresentwicklung Kitzbühels fördern und stärken.

On September 1, 2016, Dr Brigitte Schlögl took over the management of Kitzbühel’s tourism association. Originally from Klagenfurt her last job was the management of Niederösterreichische Museum Betriebs GmbH in St. Pölten (2010-2016), before that she was able to prove her entrepreneurial skills as manager of Weinerlebniswelt (Wine World) Loisium (2002-2007) and doing public relations for the Seilbahnen Österreichs (Austrian cable cars) Marketing Forum (1993-2002). Brigitte Schlögel has already been honoured with the national tourism award twice. In the future she looks forward to promoting the development of Kitzbühel as a year-round destination.


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