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Blue Sky & Big Air

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Nachbericht von The Audi Nines

Mitte April hieß es für die beiden La Loupe-Herausgeber Benjamin und Julia Skardarasy erneut: Koffer packen! Mit dem Audi A4 allroad quattro ging es diesmal von München nach Sölden zum Contest Day von The Audi Nines am 14. April 2018. In ihrer Kolumne berichten sie von einem Wochenende, an dem das Herz öfter mal schneller schlug!

Wir reisen bereits einen Tag vor dem offiziellen Contest Day an und kommen gut gelaunt um 13 Uhr in unserer Unterkunft, dem Hotel Crystal Obergurgl, an. Nachdem wir es uns erstmal zwei Stunden in unserem hübschen Zimmer gemütlich gemacht haben, werden wir in der Hotel Lobby herzlich von Audi begrüßt und empfangen. Nach dem Get-together wartet eine 450 PS starke Überraschung auf uns: Bei der Audi driving experience dürfen wir den Audi RS 5 auf dem Weg von Obergurgl zum Rettenbachferner auf Herz und Nieren testen. Wow, selten haben wir so viel Adrenalin auf einmal ausgeschüttet! Als sich der Puls nach dieser Erfahrung endlich wieder normalisiert, bringt uns ein Pistenbully zur Streckenbesichtigung zum weitläufigen The Audi Nines Areal. Die Slope, die in diesem Jahr aus Parcours, Strecke und Funpark besteht, wurde von den erfahrenen Schneestern-Profis konzipiert und umgesetzt. Wir zeigen uns beeindruckt vom neuen Slope X-Kurs und stellen fest, dass er uns mit seinem gelungenen Design an die elegante Formensprache von Audi erinnert. Durch das Spiel von Schatten und Licht kommen die präzisen Kanten der Strecke gegen Spätnachmittag optimal zu Geltung.

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Im Anschluss daran wartet auch schon die Audi Night im Hotel Bergland Sölden – hier werden die Fahrer aus aller Welt feierlich empfangen, darunter zahlreiche Profis der Szene, Olympiateilnehmer und Weltmeister. Wir merken schnell, dass die junge Szene großen Wert auf Perfektion, Teamgeist und Ästhetik legt. Nach einem lang Tag bringt uns das Audi SQ7 Shuttle wieder zurück ins Hotel und wir fallen müde und glücklich in unser Bett.

Am nächsten Tag klingelt der Wecker besonders früh – die Piste ruft! Um 6.30 Uhr erwartet uns bereits ein leckeres Frühstück im Hotel. Danach geht es mit der ersten privaten Gondelfahrt der Festkoglbahn in luftige Höhen und wir ziehen die First Lane in Obergurgl. Die unberührte Piste hat wirklich etwas Magisches und so wird uns dieses Erlebnis noch lange in Erinnerung bleiben. Anschließend lernen wir beim Audi Freestyle Workshop mit ÖSV Skicross-Trainer Willibald Zechner hilfreiche Tipps und Tricks und dürfen mit ihnen im Gepäck danach selbst die Audi quattro funslope auf zwei Brettern testen. Nach der körperlichen Betätigung macht sich langsam der knurrende Magen bemerkbar und wir freuen uns auf den Healthy Brunch in der quattro Festkoglalm mit regionalen Bio-Leckereien.

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Gestärkt und von der Sonne geküsst geht es zum Highlight des Wochenendes: Zum Contest Day von The Audi Nines. Bei strahlend blauem Himmel und vor 3.000 Besuchern zeigen die Skifahrer und Snowboarder beeindruckende Stunts ... und können gar nicht genug bekommen. So dauert das Event 20 Minuten länger als geplant, und am Ende sind Fahrer, Fotografen und Zuseher gleichermaßen begeistert. Von der Schanze direkt auf dem Treppchen landen der zweimalige Snowboardcross-Weltmeister Alex Pullin, Olympiasieger Brady Leman, die Big-Air-Profis Andri Ragettli und Clemens Millauer, Slopestyle-Olympiasiegerin Sarah Höfflin und Hailey Langland.

Bei der Abendgala auf dem Giggijoch werden nicht nur die sportlichen Erfolge gefeiert, sondern auch der beste Fotograf gekürt – hier kann sich ein alter Bekannter als „Shooter of the Week“ durchsetzen. Rudi Wyhlidal, der auch schon unsere hübschen La Loupes ablichtete. Nachtschwärmer zieht es danach noch zur Megaparty ins Katapult, die wir jedoch auslassen. Auf unserem Rückweg nach München schwelgen wir in Erinnerungen an das actionreiche Wochenende und bei den Gedanken daran macht es sich erneut bemerkbar... dieses Herzklopfen!

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Interview mit Willibald Zechner, Skicross-Trainer und Freestyle Workshop-Leiter

L.L. / Wir haben uns gerade selbst über den Audi quattro funslope gewagt – für den Laien ist das etwas komplett Neues. Haben Sie das Gefühl dadurch kann man beispielsweise auch an seiner Balance arbeiten und so etwas für den Wintersport im Allgemeinen mitnehmen?

W.Z. / Es ist einfach ein zusätzliches Angebot für kleine und große Skifahrer, das sehr gut angenommen wird und die Koordination und das Gleichgewicht fördert. Natürlich steht der Spaß im Vordergrund und deshalb erfreuen sich die funslopes heutzutage immer größerer Beliebtheit.

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"Ich war früher schon oft hier und habe die Region als Trainingsdestination genutzt. Die Lage ist sehr gut, denn durch die Höhe hat man beste Schneeverhältnisse und die Qualität ist ausgezeichnet."

L.L. / Wie werden diese Strecken geplant? Sind hier der Kreativität keine Grenzen gesetzt?

W.Z. / Meistens steht eine Agentur hinter den Slopes. Bei uns auf der Reither Alm haben wir einen Großpark gebaut, der auch eine Publikums-Line hat. In der Stunde werden hier ungefähr 300 Abfahrten absolviert, das spricht für sich. Außerdem haben wir ein eigenes Trainingszentrum. Geplant haben wir den Park im Sommer, umgesetzt wurde er im Winter. Dazu haben wir auch das vorhandene Gelände und seine Facetten in den Park integriert.

Es gibt gewisse Elemente, die sehr häufig vorkommen. Man befasst sich jedoch sehr stark mit dem Gelände und versucht deshalb vor allem natürliche Ressourcen zu nutzen.

L.L. / Wie groß darf man sich das Areal auf der Reither Alm vorstellen?

W.Z. / Es ist 4,6 Hektar groß. Das Renn-Zentrum hat eine Streckenlänge von 1,1 Kilometer bei einer Breite von 53 Metern bis 145 Metern. Die Publikums-Line hat eine Länge von 600 Metern. Durch besondere Elemente, wie einen Hüttensprung, versuchen wir ein gewisses Flair aufrecht zu erhalten – und das kommt wirklich gut an.

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"Ich würde mich freuen, wenn es bald überall Fun Parks geben würde, denn vor allem Kinder haben sehr viel Spaß bei den Abfahrten."

L.L. / Wie unterscheiden sich Hobby-Slopes von Profi-Abfahrten?

W.Z. / Natürlich von den Inhalten, aber auch von der Geschwindigkeit her. Auch der Parcours ist anders und die Sprünge sind bei den Profis natürlich viel höher und weiter.

L.L. / Sie betreuen hier in Obergurgl den Audi quattro funslope. Sind Sie regelmäßig bei Events dabei?

W.Z. / Ich bin erstmalig dabei. Ansonsten bin ich beim österreichischen Skiverband als Trainer tätig und habe letztes Jahr zu den Skicrossern gewechselt.

L.L. / Wie kamen Sie zu dieser Sportart?

W.Z. / Ich war selbst Alpiner Rennfahrer und bin nach meiner aktiven Karriere Skitrainer in Schladming geworden. Danach war ich für den österreichischen Skiverband als Gruppentrainer tätig und bin heute selbst Cheftrainer des Skicross-Teams. Auch mein Sohn war aktiver Skicrosser und ich freue mich deshalb umso mehr den Nachwuchs zu fördern.

L.L. / Welche Beziehung haben Sie zu Obergurgl? Und was wünschen Sie sich für die Zukunft?

W.Z. / Ich war früher schon oft hier und habe die Region als Trainingsdestination genutzt. Die Lage ist sehr gut, denn durch die Höhe hat man beste Schneeverhältnisse und die Qualität ist ausgezeichnet.

Ich würde mich freuen, wenn es bald überall Fun Parks geben würde, denn vor allem Kinder haben sehr viel Spaß bei den Abfahrten. Es ist eine ideale Abwechslung, die vor allem junge Athleten anlockt. Das ist natürlich sehr wichtig, um den Alpin-Sport auch zukünftig voran zu bringen – und mit Audi haben wir hier einen starken Partner.

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Interview mit Werner Hanselitsch, Geschäftsführer der Liftgesellschaft Obergurgl

"Die Audi quattro funslope bietet also für Groß und Klein einzigartige Erlebnisse und wird sehr gut angenommen."

L.L. / Wir sind das erste Mal auf Ski in Obergurgl unterwegs und kamen in den Genuss der First Lane, die in Kooperation mit Audi jeden Freitag stattfindet. Wie kamen Sie auf diese Idee?

W.H. / Dieses Early Bird Skiing gibt es schon in zahlreichen anderen Skigebieten. Wir möchten diese Möglichkeit in Obergurgl jedoch exklusiv halten und bieten deshalb danach auch ein gemeinsames Frühstück an, bei dem man sich austauschen kann. Auch ich selbst bin oft dabei und kann den Teilnehmern dann einiges zum Skigebiet erzählen. So hat sich eine sehr schöne Gruppendynamik entwickelt und die Teilnehmer zehren noch lange von einem wirklich außergewöhnlichen Erlebnis, das wir gemeinsam mit Audi umsetzen konnten.

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L.L. / Außerdem gibt es die Audi quattro funslope.

W.H. / Das Produkt Piste hat sich eigentlich kaum weiterentwickelt, denn es funktioniert sehr gut. Wir legen dennoch Wert auf Veränderung und entschieden uns für einen Fun Park, der für Wintersportler ein weiteres Highlight darstellt. Gemeinsam mit Audi haben wir sehr darauf geachtet, dass das neue Angebot zu unseren Gästen passt und stark auf Familien fokussiert ist. Die Audi quattro funslope bietet also für Groß und Klein einzigartige Erlebnisse und wird sehr gut angenommen.

L.L. / Momentan findet der Frühjahrsskilauf statt. Wie gut kommt er bei Wintersportlern an?

W.H. / Leider sind die Wintersportler im November sehr heiß aufs Skifahren, in der schönsten Zeit des Jahres mit perfekten Schneebedingungen wird es jedoch schwieriger für uns. Das ist sehr schade! Aber hier versuchen wir anzusetzen, beispielsweise durch die Kooperation mit Audi. Wir bieten beispielsweise auch ein sportliches Yoga-Wochenende an und haben unseren Open Faces Freeride Contest. Uns ist es wichtig, ein Umdenken zu erzielen. Der Frühjahrsskilauf hat so viele Vorteile und ich fahre selbst in dieser Zeit am liebsten Ski.

"Gemeinsam mit unserem Partner Audi werden wir sicher ein paar neue Highlights schaffen."

L.L. / Wie sieht es im Sommer in Obergurgl aus?

W.H. / Obergurgl ist im Winter der meistausgebuchte Ort der Alpen, aber auch im Sommer bieten wir eine hohe Qualität und arbeiten stark an neuen Maßnahmen. Wir haben die Hohe Mut Bahn und das Hohe Mut-Restaurant geöffnet – dort gibt es ein großes Angebot, vom Grillen bis zum Frühschoppen. Seit letztem Jahr bieten wir auch Sonnenaufgangsfahrten mit Frühstück an, die sehr gut ankommen. Zwischen den Schafen sieht man dann die Sonne emporsteigen. Schritt für Schritt arbeiten wir am Prozess und immer mehr Betriebe öffnen mittlerweile auch im Sommer. Und der Bergsommer hat zahlreiche Vorteile: Es ist nicht so heiß wie in der Stadt, alles ist grün und die Luft klar und frisch. Außerdem gibt es viele Tiere zu bestaunen, wie Schafe und Haflinger.

L.L. / Auf welche Veränderungen dürfen sich Gäste in der Zukunft freuen?

W.H. / Nächsten Winter wird in Hochgurgl die neue Kirchenkarbahn II eröffnet und wir werden im Sommer 2019 die Festkoglbahn neu erbauen. Ein bis zwei Jahre später, dürfen sich Besucher zudem über weitere zwei neue Bahnen freuen. Auch für die quattro Festkoglalm haben wir einige Pläne. Gemeinsam mit unserem Partner Audi werden wir sicher ein paar neue Highlights schaffen.


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