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Der Hang zum Kick

Freeriden boomt – auch auf der Zugspitze, wo die Bayerische Zugspitzbahn eine wertvolle Infrastruktur für Tiefschneefahrer bereitstellt. Einer, der die anspruchsvollen Abfahrten von Deutschlands höchstem Gipfel bestens kennt, ist Max Pohl vom Empire Freeski- Team. Der Profi über Nervenkitzel und Freiheitsgefühle, Kreativität und Respekt am Berg.

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Max Pohl

Wer kennt sie nicht, die atemberaubenden Freeride-Filme aus Kanada, Japan und Südamerika? Dass man aber auch im Alpenraum und speziell in der Umgebung von Garmisch-Partenkirchen exzellent freeriden kann, wird jeden Winter neu bewiesen – etwa durch die monatlichen Kurzfilme des Empire Freeski-Teams rund um Max Pohl.

Im August 2012 von vier Jungs aus Garmisch und Rosenheim gegründet, steht das Team für gemeinschaftliches Tiefschneefahren ohne Wettkampfgedanken, dafür mit begleitender Medienproduktion.

Guaranteed Thrill

„Wir wollten unsere Erfahrungen und den Spaß, den wir am Berg spüren, in einem Blog dokumentieren. Durch unsere Videos zeigen wir auch, dass man für schöne Lines nicht um die halbe Welt fliegen muss.

Wenn sich ein paar Leute unsere Filme auf Vimeo anschauen und dann zum Beispiel sagen: Hey, Wank schaut auch mal gut aus!, haben wir unser Ziel erreicht", erklärt Max Pohl stellvertretend für die aktuellen Teammitglieder Martin Knoche, Michael Wagner, Florian Häusler, Paul Pontiller und Sebastian Reindl.

Trotz relativ geringer finanzieller und zeitlicher Mittel gelingen so immer wieder kleine Meisterstücke, die das „Mindset" der Truppe auf authentische Art visuell umsetzen.

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Max Pohl

Mit Sicherheit ein Kick

Immer wieder zieht es die Rider auch auf die Zugspitze, eines der wenigen deutschen Top-Reviere, das mit Schneesicherheit und hochalpinen Lines lockt.

„Wenn man kreativ ist und zum Beispiel sein Kletterzeug und Steigeisen mitnimmt oder kurze Abseilstellen nicht scheut, kann man hier oben fast alles machen!“, schwärmt Pohl. „Aber nicht nur für fortgeschrittene Freerider, sondern auch für Einsteiger hat die Bayerische Zugspitzbahn in den letzten Saisonen viel investiert, um das Gebiet attraktiv zu machen und zugleich für alpine Gefahren zu sensibilisieren.“

So finden etwa kostenlose Freeride Tage statt, bei denen man sein Know-How wieder auf Vordermann bringen kann, sowie spezielle Freeride-Checkpoints, die einen Überblick zu Ausrüstung, Hangneigung und Lawinenkunde sowie aktuelle Lawinenlageberichte liefern.

Für erfahrene Rider wie Max Pohl gehören penible Tourenvorbereitung und komplette Sicherheitsausrüstung zum Erlebnis dazu, aber natürlich auch ein gewisser Nervenkitzel: „Jede Line gibt einen neuen Kick und ein undefinierbares Freiheitsgefühl. Das Wichtigste beim Freeriden ist aber, den Respekt vor den Bergen nicht zu verlieren und sich selbst und das Material nicht zu überschätzen."

Perfekte Unterstützung – auch beim Material – erhält das Empire Freeski-Team übrigens von der Bergund Skischule Vivalpin („Ein super Partner von Beginn an!") sowie durch Kooperationsverträge u.a. mit der Zugspitze, Völkl, Bergans, Scott, Ortovox und Garmin. Na dann: Ride on!


Garmisch-Partenkirchen

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