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Heimatgenuss für alle Sinne

Im Oktober 2018 nahm die Tannenhütte einen der schönsten Plätze in Garmisch-Partenkirchen ein – die Bayerischen Staatsforsten als Erbauer und Anna und Andreas Hertle als Pächter haben einen Ort zum Verweilen erschaffen.

L.L./ Seit Oktober 2018 ist die Tannenhütte ein beliebtes Ausflugsziel – woher stammt der Name und welche Besonderheit weist das Bauwerk vor?

A.H./ Der Name wurde von den Bayerischen Staatsforsten gewählt und dokumentiert eine bauliche Besonderheit. Die Hütte ist das größte Bauwerk aus Tannenholz im gesamten Alpenraum. Auch aus Nachhaltigkeitsgründen fiel die Wahl auf ausschließlich in der Region geschlagenes Tannenholz, da die Tanne besser als die Fichte mit den klimatischen Veränderungen zurechtkommt. Die Bauweise ist ein klassischer Blockhausbau wie vor 200 Jahren.

„Heimatgenuss für alle Sinne!“

Die zeitgenössischen Elemente finden sich in den großen Panoramafenstern aus Glas wieder. Diese Konstruktion ermöglicht es unseren Besuchern, ganzjährig die großartige Aussicht auch von innen zu genießen, unabhängig vom Wetter. Bei Kälte sitzen unsere Gäste gut geschützt drinnen am offenen Kamin und in den Sommermonaten ist die Terrasse, die von morgens bis abends in Sonnenlicht getaucht ist, der perfekte Aussichtspunkt.

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„Unsere verlängerten Öffnungszeiten im Sommer sind an die späten Sonnenuntergänge angepasst.“

L.L./ Eben diese Aussicht von diesem wunderbaren Flecken Erde beeindruckt. Bis wohin darf der Gast den Blick schweifen lassen?

A.H./ Von der Tannenhütte blickt man ins Wettersteinmassiv und sieht von der Dreitorspitze bis zu Deutschlands höchstem Gipfel, der Zugspitze. Egal ob Sonnenschein, Regen oder Schnee – jedes Naturschauspiel erlebt man hier aus der ersten Reihe. Unsere verlängerten Öffnungszeiten im Sommer sind an die späten Sonnenuntergänge angepasst.

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L.L./ Wie würden Sie den Stil in der Tannenhütte beschreiben?

A.H./ Das Interieur der Hütte ist ebenfalls authentisch und der Stil schlicht und klar. Sämtliche verwendeten Hölzer sind unbehandelt, die Tische haben z.B. eine Ahornplatte, so wie es früher in Wirtschaften üblich war. Der Begriff Wohlfühlklima passt doppelt gut: Die Temperatur in der Tannenhütte ist im Winter nicht zu kalt und im Sommer nicht zu heiß. Das Bauwerk ist atmosphärisch, deshalb ist unser Slogan auch „Heimatgenuss für alle Sinne“.

„Die komplette Hütte ist aus Tannenholz gebaut!“

Unsere Gäste sollen verweilen, genießen und Spaß haben. Dabei spielt es keine Rolle, ob uns Wanderer, Radler, Rodler, Kinder, die sich auf dem Spielplatz mit Naturelementen austoben, oder Kulturliebhaber besuchen. Letztere werden sich an unseren Kunstobjekten sowie Musikveranstaltungen erfreuen. Alle Gäste können uns einfach erreichen: Der kürzeste Weg von Partenkirchen dauert nur eine halbe Stunde – natürlich kann die Tour aber auch beliebig variiert und verlängert werden.

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„Unser Credo in der Küche ist: nachhaltig und möglichst regional zu kochen.“

L.L./ Regionale Produkte und traditionelle Köstlichkeiten dürfen auf einer Hütte nicht fehlen. Was erwartet den Gast kulinarisch?

A.H./ Unser Credo in der Küche ist: nachhaltig und möglichst regional zu kochen und auch hier moderne und traditionelle Elemente anzubieten. Auf unserer Karte stehen Kaspressknödel und Kaiserschmarrn ebenso wie neu interpretierte Variationen davon, zum Beispiel Tannenhüttenschmarrn mit Blaubeeren, Sahne und Eis. Zudem servieren wir Salate und Wild aus heimischen Wäldern mit deftigen Beilagen.

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„… ein magischer Ort, um sich das Ja- Wort zu geben!“

L.L./ Die Tannenhütte kann für Hüttenabende und exklusive Veranstaltungen gemietet werden. Auch für Hochzeiten?

A.H./ Richtig, neben Firmenevents und Geburtstagsfeiern finden bei uns auch Hochzeiten und Trauungen auf der Terrasse statt – ein magischer Ort, um sich das Ja-Wort zu geben!

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L.L./ Wann finden Sie die Tannenhütte am schönsten?

A.H./ Ich finde, jede Tages- und Jahreszeit hat einen besonderen Reiz. Wenn man morgens die Glocken der Schafe und Kühe und das Vogelzwitschern hört, ist das genauso schön wie das Abendrot, das die Berge anstrahlt. Im Winter wird es gemütlich, wenn man von Innen auf die Schneemassen und im Frühjahr und Herbst auf einen See aus Wolken blickt, der sich als Nebel über Garmisch-Partenkirchen niederlässt.


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