MAJA: Exklusiver Gipfelsoundtrack

MAJA: Exklusiver Gipfelsoundtrack

Wo sonst nur Schnee und Stille herrschen, wird jetzt getanzt, gelacht und gefeiert: MAJA gibt den Beat vor und prägt damit das neue Lebensgefühl der Alpen.

MAJA gilt als Pionier für Premium-Winter-Events. Mit einer Kombination aus hochwertiger Musik, stilvollem Ambiente und einzigartiger Kulisse schafft das DJ-Duo „Mole“ und „Jean-Philippe“ ein Erlebnis, das die Art und Weise, wie die Berge wahrgenommen werden, neu definiert. Im Interview verraten die beiden, wie alles begann, welche Vision sie verfolgen und warum MAJA weit mehr als nur eine Party ist.

L.L./ Max, du kamst ursprünglich aus dem Finanzbereich. Wann wurde aus einem kreativen Ausgleich ein ernsthafter Lebensentwurf? Wie schwer war es, Sicherheit gegen Leidenschaft einzutauschen?

M.F./ Der Schritt in die Professionalität ist eigentlich ganz natürlich passiert. Irgendwann habe ich gemerkt, dass ich gewisse Jobs im Profibereich einfach nicht mehr bedienen konnte – einfach, weil mein „Hobby“ immer mehr Raum eingenommen hat. Da stand ich vor der Wahl: Weiter nur am Wochenende auflegen oder ernsthaft unter der Woche dranbleiben? Und je mehr Aufträge und Anfragen kamen, desto klarer wurde: Beides gleichzeitig zu stemmen, geht nicht mehr, und letztendlich hat die Leidenschaft die Oberhand gewonnen. War es schwer, die Sicherheit aufzugeben? Klar, ich hatte einen richtig guten Job, mit Personalverantwortung für 14 Leute. Aber ich bin meinem Instinkt gefolgt. Schlimmstenfalls wäre ich einfach in meinen alten Beruf zurückgekehrt– also habe ich einfach Gas gegeben. Und überraschenderweise fiel es mir leichter, als ich dachte.

L.L./ Jan, du hast mit 19 dein erstes Event gespielt. Wann wurde dir klar, dass DJing nicht nur Leidenschaft, sondern ein tragfähiges Geschäftsmodell sein kann?

J.T./ Bei mir war das ein schleichender Prozess. Ich bin da eher reingerutscht – angefangen hat alles damit, dass ich beim Schulball für die ersten Stunden aufgelegt habe und richtig Spaß hatte! Dann ging es weiter, hier und da ein Auftritt in Bars und Clubs in Salzburg, am Wochenende ein bisschen dazuverdient und irgendwann wurde klar: Das ist genau mein Ding. Die Kombination aus Events veranstalten und DJing harmoniert einfach perfekt. Deshalb bin ich direkt nach der Schule in die Selbstständigkeit gestartet. Ein Angestelltenverhältnis? Nie gebraucht. Mittlerweile bin ich seit 15 Jahren selbstständig als DJ und Eventveranstalter – und es macht nach wie vor riesigen Spaß.

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Für mich persönlich war es eigentlich nie ein Problem. Ich hatte von Anfang an Vertrauen in das, was ich tue.
Jean Philippe

L.L./ Geburtsstunde MAJA Events. Als ihr euch im Januar 2023 kennengelernt habt – was war der eine Gedanke, bei dem ihr wusstet: Wir ziehen das gemeinsam durch?

M.F./ Also, es gab nicht diesen einen großen, dramatischen Moment, sondern eher ein sehr klares Gefühl: Wir ticken gleich. Wir hatten von Beginn an eine ähnliche Philosophie und ein gemeinsames Verständnis davon, wofür MAJA stehen soll. Und obwohl wir nicht wussten, ob und wie erfolgreich das Ganze wird, haben wir uns bewusst keinen Druck gemacht, sondern einfach etwas gestartet, bei dem wir beide Potenzial gesehen haben. Und genau dieses Zusammenspiel, unser gegenseitiges pushen: Seine Schwächen sind meine Stärken, meine Schwächen seine Stärken, war das Zeichen: Wir ziehen das gemeinsam durch.

J.T./ Wir hatten und haben die gleiche Energie, die gleiche Sprache, und diesen gemeinsamen Blick in die gleiche Richtung. Das war der Punkt.

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L.L./ Ihr sprecht in euren Vlogs oft von „Vision“. War MAJA von Anfang an als „Movement“ gedacht – oder ist es organisch größer geworden als geplant?

J.T./ Ich glaube, wenn wir ehrlich sind: Wir sind nicht gestartet mit dem Gedanken „Wir bauen jetzt etwas Riesiges auf“. Die Grundidee war viel klarer und ehrlicher. Wir wollten das musikalische Lebensgefühl von Mykonos, Ibiza oder Marbella in die Alpen bringen. Uns hat diese Szene immer fasziniert – diese Art zu feiern, diese Ästhetik, diese internationale Community, die zu bestimmten Hotspots der Welt reist, weil dort ein bestimmter Sound, ein bestimmtes Gefühl zuhause ist. Und wir haben uns gefragt: Warum gibt es das eigentlich in den Bergen nicht? Dass es sich dann in diese Dimension entwickelt hat, hat sich von selbst ergeben. Plötzlich haben internationale DJs gemerkt, was da oben in den Bergen entsteht. Eine Kulisse, die es so nicht gibt. Eine Community, die wirklich feiert. Eine Hospitality in Tirol und im Salzburger Land, die im internationalen Vergleich extrem konkurrenzfähig ist. Und vielleicht ist genau daraus dieses „Movement“ entstanden. Nicht, weil wir es selbst so genannt haben, sondern weil die Szene begonnen hat, darauf zu reagieren. Es war also nicht von Anfang an als „Movement“ geplant. Aber wir hatten von Anfang an eine klare Vision. Wir wollten kein Trendprodukt sein, sondern eine klare Positionierung. Und vielleicht wird aus einer ehrlichen Vision dann ganz automatisch mehr.

M.F./ Wichtig ist uns aber auch: MAJA ist kein reines Luxusprodukt. Es funktioniert wie ein Fussballstadion. Die Community macht die Stimmung – und sie ist das Herz. Gleichzeitig braucht es ein gewisses Level an Premium, um Sound, Acts, Produktion und Qualität überhaupt finanzieren zu können. Beides bedingt sich.

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Und wir haben uns gefragt: Warum gibt es das eigentlich in den Bergen nicht?
Mole

L.L./ Das dritte Jahr beschreibt ihr als „Alles oder Nichts“. Was bedeutet Scheitern für euch – und was bedeutet langfristiger Erfolg?

J.T./ Scheitern? Ehrlich gesagt, kommt das für mich gar nicht infrage. Wir merken gerade erst, wie wir mit dem ganzen Thema abheben. Den dritten Winter haben wir uns bewusst als Challenge gesetzt – wir wollten zu diesem Zeitpunkt das nächste Level erreichen, und das ist genau der Punkt: alles oder nichts. Langfristiger Erfolg bedeutet dementsprechend, eine echte Weltmarke zu werden. Dass die Leute im Winter nach Kitzbühel oder an andere Spots fliegen, weil sie unbedingt dabei sein wollen – so wie sie es im Sommer tun. Das ist unser Ziel, unser Maßstab für die Zukunft.

M.F./ Wir investieren bewusst in einen Markt, von dem wir überzeugt sind, dass Nachfrage da ist. Am Ende entscheidet aber immer der Gast, ob diese Nachfrage wirklich existiert – oder ob wir uns nur ein Schloss auf Sand gebaut haben. Es liegt also nicht allein an uns. Wir geben alles – und ich glaube, wir können stolz sagen, dass wir das Beste liefern, was wir liefern können. Bisher läuft der Winter sogar über unseren Erwartungen.

L.L./ Ihr limitiert eure Events bewusst auf 300–500 Gäste. Eine Entscheidung, die fast kontraproduktiv wirkt in einer Branche, die oft auf Masse setzt. Warum ist euch diese Größe so wichtig?

J.T./ Zum Teil liegt es natürlich an den Locations – manche sind einfach kleiner. Grundsätzlich sind wir aber große Fans von Boutique-Events. Warum? Weil wir eine bestimmte Klientel bedienen wollen, und das geht in der breiten Masse irgendwann einfach nicht mehr. Natürlich machen wir auch größere Sachen – unser Closing zum Beispiel liegt bei knapp über 2.000 Gästen. Aber auch da wollen wir vorsichtig wachsen, Schritt für Schritt. Gesundes Wachstum ist uns wichtiger als von heute auf morgen riesige Massen zu bedienen. So stellen wir sicher, dass die Events immer das Erlebnis bleiben, das wir uns vorstellen.

M.F./ Ich bin einfach ein Fan von Verknappung. Es war schon immer gut, wenn etwas nicht endlos verfügbar ist. Wenn die Leute ein wenig suchen und sich Tickets sichern müssen, entsteht ein ganz anderer Reiz. Außerdem: Wenn man 5.000 oder 10.000 Leute zusammenbringt, entsteht zwar ein großes Event, aber die Qualität leidet – Publikum, Service, Atmosphäre, alles wird schwieriger. Deshalb setzen wir bewusst auf kleinere, hochwertige Events.

L.L./ Wenn jemand noch nie bei MAJA war – was würde ihn am meisten überraschen?

M.F./ Ich glaube, die meisten überrascht die durchgehend positive und fröhliche Stimmung auf dem Event. Oft hört man ja Stimmen, die es vielleicht als „Schickimicki“ oder nur für Möchtegern-Reiche abtun wollen. Aber sobald man vor Ort ist, merkt man schnell: Das ist überhaupt nicht so. Ganz im Gegenteil – alle sind gut miteinander, die Leute genießen einfach gemeinsam den Moment. Es ist eine tolle Community und ein richtig guter Vibe.

J.T./ Es ist wie ein Tag auf Urlaub (*schmunzelt).

L.L./ Ihr wollt das ‚Mykonos des Winters‘ werden. Wie übersetzt MAJA dieses einzigartige Lebensgefühl in ein konkretes Format, das Menschen in die Berge zieht?

J.T./ Es gibt da einen Satz von Max, den ich liebe: „Gegen diese Berge kann jeder Strand einpacken.“ Das sagt schon viel aus. Die Berge sind ein echtes Naturspektakel – gerade im Winter, wenn Schnee, Sonne und das späte Nachmittagslicht gegen 16:30 Uhr die Landschaft in unglaubliche Farben tauchen. Genau diese Atmosphäre vermittelt MAJA: die Kombination aus toller Musik, ausgelassener Stimmung und dieser alpinen Kulisse. Das schafft ein Erlebnis, das den Winter auf eine ganz neue Art definiert– nicht zu einer Zeit, sondern zu einem Ort, dem „Mykonos des Winters“!

M.F./ Wir bringen die gleiche Hospitality, die gleiche Stimmung und diese positive, inspirierende Community in die Berge, wie man es sonst von Sommer-Hotspots kennt. Die Leute kommen nicht nur wegen der Party, sie kommen wegen genau dieser Erfahrung.

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L.L./ Der ‚Early Days Vibes‘ – Menschen ohne Handy, echte Eskalation. Glaubt ihr, MAJA trifft einen Nerv der Zeit?

J.T./ Ja, auf jeden Fall. Die Leute haben wieder richtig Lust, Partys neu zu erleben, echte Momente zu feiern und nicht nur online zu zeigen. Natürlich posten die Leute auch Storys und Bilder – das ist heute nicht wegzudenken. Aber bei uns geht es nicht nur darum, dass man online präsent ist. Die Leute sind da, um Freude zu spüren, zu tanzen, den Moment zu genießen. Das spürt man direkt an der Stimmung – die Videos unseres Teams zeigen echte Emotionen: Menschen, die lachen, tanzen oder sogar Freudentränen vergießen. Das sind die Momente, die zählen.

M.F./ Es ist etwas Besonderes zu sehen, dass viele Gäste ihre schönsten Wochen- oder sogar Monats-Highlights bei uns verbringen. Und wir achten bewusst darauf, dass unsere Bookings dieses Gefühl unterstützen. Wir gehen nicht nur mit dem Hype – wir wählen Acts, die zur Stimmung passen, damit die Leute wirklich für die Musik und das Erlebnis kommen, nicht nur, um gesehen zu werden. Das ist, glaube ich, der Grund, warum MAJA den aktuellen Zeitgeist trifft: Es geht um echte Emotionen, gemeinsame Erlebnisse und dieses Gefühl, wirklich im Moment zu sein – trotz Handys, Instagram und Co.

L.L./ Eure Events sind Schritt für Schritt gewachsen – ohne Paid Ads. Ist Authentizität somit die neue Erfolgsgarantie?

M.F./ Mitunter. Viele fragen uns: „Wie habt ihr das gemacht? Wie seid ihr plötzlich in Dubai oder Südamerika?“ Die Antwort ist eigentlich einfach: Wir haben einfach das gemacht, wovon wir überzeugt waren – ohne großen Plan oder Zielvorgabe, einfach aus Leidenschaft. Wenn ich auflege, spiel’ ich nur Tracks, zu denen ich selbst abgehen würde. Ich sehe es kritisch, wenn DJs nur Trends hinterherlaufen – Hip-Hop, House, was gerade angesagt ist – weil das schlichtweg nicht authentisch ist. Unser Sound, die Musik, die wir lieben, trägt uns und macht uns glaubwürdig. Erfolg ist natürlich auch Glück, Talent und Timing, aber Authentizität ist der Grundstein.

J.T./ Wir zeigen den Leuten, wer wir sind – über Blogs, hinter den Kulissen, persönliche Gespräche. Bei uns kannst du den DJ oder Veranstalter kennenlernen, was bei Events sonst kaum möglich ist. Das macht die Events einzigartig. Es sind nicht nur Partys, sondern Erlebnisse, die Persönlichkeit, Vision und Leidenschaft widerspiegeln. Klar gibt es Nachahmer, aber diese persönliche Note, die Haltung und der Anspruch – das ist nicht kopierbar.

L.L./ Wenn man in zehn Jahren über MAJA spricht – soll man sagen: Sie haben Partys gemacht oder sie haben eine Kultur geprägt?

M.F./ Die Antwort ist klar: MAJA soll die Art, wie Musik, Lifestyle und Events in den Bergen wahrgenommen werden, neu definiert und damit den Grundstein für eine ganz eigene, unverwechselbare Erlebniskultur in den Alpen gelegt haben.

L.L./ Was bedeutet Reisen für euch persönlich – Inspiration, Expansion oder Lifestyle?

J.T./ Für mich steht Inspiration an erster Stelle. Durch Reisen bekommt man einfach unzählige neue Eindrücke – egal ob beruflich oder privat. Ich liebe es, Neues zu entdecken, und selbst wenn es um die Arbeit geht, halte ich es für wichtig, Inspiration mitzunehmen. Für MAJA bedeutet das zum Beispiel, international Ideen zu sammeln – nicht, um etwas abzukupfern, sondern um daraus eigene Konzepte zu entwickeln.

M.F./ Für mich ist Reisen auch Freiheit: Selbst entscheiden zu können, wo ich bin, wann ich dort bin und wie ich meine Zeit verbringe. Das macht für mich den größten Reiz aus.

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Die Leute kommen nicht nur wegen der Party, sie kommen wegen genau dieser Erfahrung.
Jean Philippe

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Erster Drink nach einem Event…

M.F. / Spontan: Cola Zero.
J.T. / Zitrone – auch wenn es Cola Zero ist.

Traum-Eventziel – New York oder Dubai?

M.F. / Dubai
J.T. / New York

Lieblingsmoment am Berg – Sonnenunter- oder Sonnenaufgang?

M.F. / Sonnenaufgang
J.T. / Sonnenaufgang

Lieblingssong, der immer läuft…

J.T. / Früher gern gehört: Justin Timberlake ‚What Goes Around… Comes Around‘ – ganz anderes Bewusstsein.
M.F. /
Moth To A Flame Adriatique Remix

Wie erkennt man sofort ein MAJA-Event?

M.F. / Am einzigartigen Bühnenbild.
J.T. / In dem man Schnee sieht. Naturschnee!

Wer legt besser auf? Wer heizt die Stimmung mehr auf?

M.F. / Bleiben wir diplomatisch: Beide!

Schönstes Feedback von einem Gast…

J.T. / Das, was ihr macht, hat mein Leben verändert. Aber Nicht nur das gesprochene Feedback, sondern insbesondere auch das, was wir wahrnehmen.*

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Infobox

Seit 2023 prägen der Münchener Maximilian Fränkle und der Salzburger Jan-Philipp die Partyszene in den Alpen und darüber hinaus. Mit ihrer Vision einer neuen Eventkultur machten sie MAJA früh zu einem Vorreiter für hochkarätiges Berg-Clubbing, als die Menschen im Winter meist nur Skifahren oder Après-Ski kannten. Heute steht MAJA synonym für ein einzigartiges Erlebnis mit exklusiver Unterhaltung, ausgelassener Stimmung und unvergesslichen Momenten.

Kontakt

MAJA Event OG

Map icon Griesgasse 23/3, 5020 Salzburg

Email icon office@maja-event.com

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